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Am Sonntag, den 31.05.2026, zog gegen 13:00 Uhr eine kurze, jedoch äußerst heftige Sturmfront über das Stadtgebiet Regensburg. Innerhalb weniger Minuten führten starke Windböen zu zahlreichen Schäden und einem sprunghaften Anstieg der Notrufe. Trotz der kurzen Dauer des Unwetters von nur etwa 15 Minuten waren die Auswirkungen im gesamten Stadtgebiet deutlich spürbar.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting wurde unmittelbar nach Durchzug der Sturmfront zu zahlreichen Einsatzstellen alarmiert. Mit ihren beiden Löschgruppenfahrzeugen sowie dem Mannschaftstransportwagen arbeiteten die Einsatzkräfte insgesamt zehn Einsatzstellen ab. Um die hohe Anzahl an Einsatzmeldungen möglichst schnell bewältigen zu können, waren beide Löschgruppenfahrzeuge eigenständig und parallel im Einsatz.

Der Einsatzschwerpunkt für die Helfer aus Burgweinting lag im Kasernenviertel. Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens wurden jedoch auch Einsatzstellen in den Stadtteilen Reinhausen und Hohes Kreuz angefahren. Zumeist galt es, umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste von Straßen, Geh- und Radwegen zu entfernen und dadurch die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.

Besondere Aufmerksamkeit erforderten zwei umgeknickte Bäume, die aufgrund ihrer instabilen Lage eine Gefahr für angrenzende Wohngebäude darstellten. Mithilfe des Mehrzweckzugs sowie der Motorsäge wurden die Bäume kontrolliert zu Boden gebracht und die Gefahrenlage beseitigt.

Darüber hinaus musste ein großflächiges Oberlicht auf dem Flachdach eines Gebäudes im siebten Obergeschoss provisorisch verschalt werden, um weitere Schäden durch Witterungseinflüsse zu verhindern.

Nach rund sieben Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte wieder in das Gerätehaus einrücken. Insgesamt waren 21 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burgweinting an der Bewältigung der Unwettereinsätze beteiligt.