Bereits zum zwölften Mal durften wir in diesem Jahr zu unserem traditionellen Johannisfeuer im Aubachpark einladen. Schon Wochen vor der Veranstaltung liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Werbebanner wurden aufgestellt, Flyer verteilt und viele andere organisatorische Aufgaben erledigt. Am Samstag machten sich schließlich ab 8:00 Uhr insgesamt 20 aktive Helfer und 21 Jugendliche an den Aufbau des Festes. Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad war das alles andere als ein leichter Start in den Tag. Umso mehr freuen wir uns, dass am Ende wieder alles pünktlich für unsere Gäste bereitstand.
Die außergewöhnliche Hitze stellte uns in diesem Jahr allerdings vor besondere Herausforderungen: für uns war klar, dass die Sicherheit an erster Stelle steht, weshalb wir das Feuer bewusst kleiner gehalten haben. Wie jedes Jahr sorgte außerdem eine durchgehende Sicherheitswache für einen sicheren Ablauf und die Felder sowie Grünflächen rund um den Feuerplatz wurden vorsorglich ausgiebig gewässert. Auch den traditionellen Fackelzug haben wir aufgrund der hohen Temperaturen schweren Herzens absagen müssen. Ganz auf die liebgewonnene Tradition verzichten wollten wir aber natürlich nicht: nach der Feuerweihe durch Frau Diakonin Johanna Rein und Herrn Pfarrer Hoch wurde das Johannisfeuer von zehn Jugendlichen unserer Feuerwehr mit Fackeln entzündet.
Ab 18:00 Uhr konnten wir die ersten Gäste begrüßen, allerdings füllte sich der Feuerplatz aufgrund der hohen Temperaturen etwas langsamer als sonst. Dafür blieben viele Besucher etwas länger und genossen die besondere Atmosphäre rund um das Feuer. Für eine willkommene Abkühlung sorgte unser Sprühnebel, der vor allem bei den Kindern bestens ankam. Zusammen mit der Hüpfburg und dem Kinderschminken war also auch in diesem Jahr wieder einiges für unsere kleinen Gäste geboten.
Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: unsere Jugendfeuerwehr versorgte die Besucher mit frisch gebackenen Crêpes, gegrilltem Mais, Steak- und Bratwurstsemmeln sowie kühlen Getränken. Insgesamt waren am Abend 46 aktive Helfer einschließlich unserer Vereinshelfer sowie weitere 25 Jugendliche im Einsatz. Dieses große Engagement hat einmal mehr gezeigt, was mit Teamarbeit und Zusammenhalt alles möglich ist.
Auch wenn uns das Wetter in diesem Jahr einiges abverlangt hat, blicken wir auf ein rundum gelungenes 12. Johannisfeuer zurück.
Zum Schluss möchten wir uns von Herzen bei allen bedanken, die unser Johannisfeuer möglich gemacht haben. Ein großes Dankeschön gilt unseren aktiven Feuerwehrdienstleistenden, den Jugendlichen, allen Vereinshelfern sowie den vielen Unterstützern innerhalb und außerhalb der Feuerwehr. Ob durch die Bereitstellung von Maschinen und Lagerflächen oder durch die tatkräftige Unterstützung im Hintergrund, ohne diese Hilfe wäre ein Fest in dieser Größenordnung nicht denkbar. Ebenso bedanken wir uns bei allen Besucherinnen und Besuchern, die trotz der hochsommerlichen Temperaturen den Weg zu uns gefunden haben. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie im nächsten Jahr wieder bei unserem 13. Johannisfeuer begrüßen zu dürfen.