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Ein außergewöhnlicher Einsatz beschäftigte am Donnerstag, den 29. Oktober 2026, zahlreiche Einsatzkräfte im Regensburger Stadtteil Burgweinting. Bei Sondierungsarbeiten wurde am Nachmittag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Gewicht von rund 112 Kilogramm entdeckt. Für die Entschärfung musste ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 400 Metern evakuiert werden. Mehr als 620 Menschen waren davon betroffen.

Ab dem frühen Abend begannen die Evakuierungsmaßnahmen im betroffenen Wohngebiet, woran die Feuerwehren Burgweinting, Harting, Oberisling und Graß, die Drohnenstaffel des Löschzugs Keilberg, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Löschzugs Altstadt sowie die Polizei und der Rettungsdienst beteiligt waren. Insbesondere die Ortskenntnisse der Kräfte der FF Burgweinting waren hier von großem Vorteil.

In der Grundschule Burgweinting wurde eine Betreuungs- und Sammelstelle für die von der Evakuierung betroffenen Bewohner eingerichtet. Dort konnten sich Menschen aufhalten, die keine anderweitige Unterkunftsmöglichkeit hatten. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut und versorgt. Zeitweise fanden sich mehr als 70 Personen dort ein.

Nachdem das Sperrgebiet vollständig geräumt war, begannen gegen 20 Uhr die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung. Bereits gegen 21 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden: die Bombe war erfolgreich entschärft und konnte abtransportiert werden. Anschließend wurden die Sperrungen aufgehoben und die Bewohner konnten in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen ist. Herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit sowie den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Kooperation während der Evakuierung. Die Feuerwehr Burgweinting war mit 33 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen im Einsatz.