Am frühen Morgen des Mittwoch, 28. Oktober 2026, wurde der Integrierte Leitstelle durch zahlreiche Notrufe eine Explosion mit Brandgeschehen in einem Mehrparteienhaus in der Von-Reiner-Straße gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin um 3.54 Uhr zahlreiche Kräfte unter dem Schlagwort „Explosion“, unmittelbar im ersten Alarm unter anderem die FF Burgweinting, in deren Einsatzgebiet sich die Örtlichkeit befindet.
Bereits nach wenigen Minuten konnte das erste Löschfahrzeug aus Burgweinting voll besetzt ausrücken und kurze Zeit später die durch die Berufsfeuerwehr Regensburg begonnenen Maßnahmen unterstützen. Der Feuerwehr Burgweinting wurde unmittelbar der Abschnitt „Gebäuderückseite“ zugewiesen, wobei der Zugführer zum Abschnittsleiter wurde. Das vorgefundene Schadensbild zeigte eine massive Beschädigung der Fassade sowie eine fortgeschrittene Brandausbreitung über mehrere Stockwerke bis ins Dachgeschoss. Ein sofort eingeleiteter Außenangriff mit einem zeitweise handgeführten B-, einem C- sowie einem Schnellangriffsrohr zeigte hier nach wenigen Minuten deutlich Wirkung und entspannte die Lage insofern, als dass eine weitere Brandausbreitung auf den Dachstuhl verhindert werden konnte. Parallel erkundete ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Eigensicherung ein angrenzendes Gebäude und fand hier einen Zugang zum Dachstuhl, wo dieser Trupp anfangs eine Riegelstellung durchführte und eine Brandwand „bewachte“.
Neben der Feuerwehr Burgweinting waren im Abschnitt außerdem eine Drehleiter mit Wenderohr, eingesetzt durch den Löschzug Weichs, sowie der Löschzug Altstadt im Einsatz bzw. in Bereitschaft, wobei im Verlauf zügig eine Kräftereduzierung stattfinden konnte. Ein Betreten des Gebäudes war aufgrund der Statik nicht mehr sicher, weshalb alle Kräfte einschließlich des Atemschutztrupps aus dem Gebäude abgezogen wurden. In der Folge wurden auch alle hofseitigen Zugänge durch die Feuerwehr gesperrt und so gut möglich überwacht.
Im Laufe des Vormittags übernahmen Kräfte des Technischen Hilfswerk aus ganz Bayern die Sicherung des Gebäudes gegen weitere Einsturzgefahr. Die Brandwache während der Arbeiten wurde zunächst noch durch Kräfte der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit der Feuerwehr Burgweinting auf beiden Seiten des Gebäudes gestellt, wobei im Verlauf des Vormittags letztere aus dem Einsatzgeschehen entlassen werden konnte.
Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft stellte sich jedoch aufgrund der Vielzahl eingesetzter Geräte und der langen Einsatzdauer als intensiv heraus, sodass erst gegen 12:00 Uhr alle Fahrzeuge wieder in den Status 2 – „einsatzbereit am Gerätehaus“ wechseln konnten. Die Feuerwehr Burgweinting war mit 21 Kräften und drei Fahrzeugen am Einsatz beteiligt, wobei insgesamt rund 150 Feuerwehrkräfte aus dem Stadtgebiet eingebunden waren.