Gefahrgutzug der FF Regensburg

Seit 1992 wird in Regensburg eine Spezialeinheit der Freiwilligen Feuerwehren vorgehalten: Der Gefahrgutzug.

Sein Aufgabenbereich liegt bei Unglücken mit Gefahrstoffen atomarer, biologischer oder chemischer Art. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Regensburg wird diese Einheit im Bedarfsfall alarmiert – die Anforderungen halten sich aber, Gott sei Dank, aufgrund der wenigen Ereignisse in Grenzen.

Im Gefahrgutzug der FF Regensburg spielt die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting eine tragende Rolle. Mit Peter Buhl und Wolfgang Ebentheuer stellt sie schon in dritter Generation (SBI Gottfried Schindler 1992-2008, Walter Achaz 2008-2018) sowohl den Leiter als auch den stellvertretenden Leiter des Zuges, zudem ist der Gerätewagen Dekontamination (Dekon-P) hier stationiert. Auch personell stammt der „Löwenanteil“ der Kräfte aus Burgweinting, immerhin 22 der stadtweit aktuell 41 Mitglieder. Zudem stellt die Wehr 13 (stadtweit 24) Einsatzkräfte, welche die Qualifikation zum Einsatz unter Chemikalienschutzanzug vorweisen können.

Schwerpunktaufgabe der FF Burgweinting im Gefahrgutzug ist die Dekontamination von Personal und Bevölkerung im Schadensfall. Hierfür steht uns neben Material für eine schnelle Notdekontamination (auf unserem Löschfahrzeug LF 20) der umfangreiche Dekon-Platz „Stufe 3“ des Dekon-P zur Verfügung. Im Standardeinsatz greifen wir zudem auf den Dekon-Platz „Stufe 2“ vom Abrollbehälter Gefahrgut der Berufsfeuerwehr Regensburg zurück und stellen hierfür das Bedienpersonal.

Durch die weiteren beteiligten Freiwilligen Feuerwehren Oberisling, Weichs und Harting werden die restlichen Einsatzkräfte gestellt, die unter anderem für Messaufgaben und Probenahme zuständig sind.

Bei Fragen rund um den Gefahrgutzug der FF Regensburg wenden Sie sich gerne an uns.
 

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