Mit der Wünschelrute dem Rohrbruch auf der Spur

Am Samstag, den 30. November wurden wir vom KLAF (Kleinalarmfahrzeug) der Berufsfeuerwehr Regensburg zu einem Wasserschaden im Aubachweg nachgefordert. Aufgrund eines Rohrbruchs der Hauptwasserleitung drang Wasser durch das Hausfundament in die Keller zweier Doppelhaushälften.

 

Von unserer Feuerwehr kamen 3 E-Sauger zum Einsatz, unter anderem auch der kürzlich neu angeschaffte E-Sauger Spechtenhauser „Aquatix“, der sich schon mal gut bewährte. Der an der Einsatzstelle eintreffende Mitarbeiter der REWAG schieberte die Zuleitung ab, womit sich der Wasserzufluss in den Kellerräumen auch nach und nach beruhigte.

Moderne Technik macht es möglich: durch Ortung mit einem Sende- / Empfangsgerät konnte über Funkwellen die Leckstelle identifiziert werden, um nachfolgend die Reparatur einzuleiten. Bis zum Eintreffen des Reparaturtrupps demonstrierte uns der Kollege der REWAG, dass auch herkömmliche Praktiken durchaus zum Ziel führen. Mit 2 gebogenen Kupferdrähten nach dem Prinzip der Wünschelrute konnte er die Leckage treffsicher aufspüren, was durch misstrauische Kommentare unserer Feuerwehrkameraden begleitet wurde. Aber weit gefehlt: wir ließen es uns nicht nehmen, einen Lauf mit der Wünschelrute zu starten und waren mehr als verwundert, als die Drähte wie von Geisterhand über der Wasserleckage ausschlugen.

 

Über die Standardbeladung auf unserem Löschfahrzeug wird bereits nachgedacht … (We)

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