Einsatz für den Gefahrgutzug im Biopark

Geschrieben von Bericht: BuPe Bilder: ScFl am .

Am Mittwoch, 22.01.2020, wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg zu einem Austritt von Gefahrgut in kleiner Menge auf das Gelände der Universität Regensburg alarmiert. Vor Ort wurde ausgelaufenes Quecksilber auf einer Fläche von ca. 20m x 0,5m im Freien festgestellt, zudem hatte sich feineres Material auf größerer Fläche verbreitet.

Um 12:30 Uhr wurde der Gefahrgutzug der FF Regensburg nachalarmiert. 24 Einsatzkräfte, davon 12 ausgebildete CSA-Träger, waren mit 7 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Unter enger Absprache der Einsatzleitung mit dem Fachberater ABC, Dr. Gerhard Schmid, sowie weiterer beteiligter Ämter, wurde der Gefahrstoff aufgenommen und sicher verpackt. Hierbei kamen insgesamt vier Atemschutztrupps unter leichtem Schutzanzug mit einem speziellen Bindemittel, einem Industriesauger sowie Schaufel und Besen zum Einsatz. An der Grenze zum Absperrbereich wurden Maßnahmen zur Dekontamination durch Entkleidung der Kräfte getroffen. 

Die Gefahren, die von dem Stoff im Freien ausgehen, sind eher als gering einzustufen. Dennoch musste der Stoff unter entsprechenden Schutzmaßnahmen aufgenommen werden. Die Einsatzstelle wurde dem Betreiber übergeben, der selbst die weitere Behandlung der Flächen durch eine Fachfirma veranlasst.

Nach Reinigung von eingesetztem Gerät und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten die Kräfte nach fast 5 Stunden gegen 17:30 Uhr wieder einrücken.

Von der FF Burgweinting waren 11 Kräfte mit MTW, LF 20, Dekon-P und LF 16/12 im Einsatz.

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