Einsatzübung bei Continental Automotive

Geschrieben von ebw am .

Gerne folgten wir der Einladung von Guido Jagow, Leiter der Betriebsfeuerwehr Continental im Regensburger Osten bezüglich einer Einsatzübung am 26.06.2018.

Schon viele Jahre gibt es ein enges Verhältnis zwischen der Standortleitung, der Betriebsfeuerwehr und der Feuerwehr Burgweinting hinsichtlich Ausbildung, gemeinsamer Übungen, aber auch wenn unsere Feuerwehr z.B. für Fahrversuche des Formula Student Teams am Systemprüfkurs eine Sicherheitswache stellt.

Dieses Mal organisierten wir eine Einsatzübung im Rohbau des neu entstehenden Anbaus an ein 6-stöckiges Gebäude am Werksgelände. Beteiligt hatte sich die Betriebsfeuerwehr mit einer Löschgruppe, die Feuerwehr Burgweinting mit 2 Gruppen und der örtlich zuständige Löschzug Schwablweis der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg. Für eine realitätsnahe Versorgung der Verletzten unterstützte uns eine RTW Besatzung des RKT.

Per „Login-Meldung“ wurde an alle Mitarbeiter die Information über die Übungslage mit 7 Fahrzeugen und einer Rauchentwicklung im neu entstehenden Gebäude vermeldet, um eine Verunsicherung der an diesem Standort ca. 7500 ansässigen Mitarbeiter zu vermeiden.

Nicht leicht machte die gestellte Einsatzlage den Führungs- und Einsatzkräften durch die große Ausdehnung der Einsatzstelle, als auch durch 4 vermisste Bauarbeiter. Einer von ihnen (in unserem Fall eine speziell präparierte Puppe) hatte nach einem Sturz vom Gerüst eine Pfahlverletzung am Oberkörper erlitten. Erste Priorität für die 5 eingesetzten Atemschutztrupps war die Personensuche und –rettung aus dem verrauchten Obergeschoss, gefolgt von anschließender Brandbekämpfung. Eine nahe am Brandherd aufgefundene Gasflasche galt es kurzfristig zu bergen und zu kühlen. Zuletzt sah die Übungsplanung noch vor den richtigen Umgang bei einem Atemschutznotfall abzuprüfen: Ein kurzerhand in einen Aufzugschacht abgestürzter Atemschutzgeräteträger musste vom zusätzlich herbeigerufenen Sicherheitstrupp versorgt und gerettet werden.

Aber nicht nur Angriffstrupps sind bei einem solchen Einsatz wichtig. Viele helfende Hände tragen auch im Hintergrund zum Einsatzerfolg bei: Bedienung der Fahrzeugpumpen und –gerätschaften, Herstellen einer gesicherten Wasserversorgung, Absicherung des Verkehrs, Versorgung der Verletzten, …

All das hatten die Übungsbeobachter SBR Schmidbauer und SBI Weinbeck zu bewerten und im Anschluss mit einer konstruktiven Kritik zu versehen.

Wir bedanken uns bei Continental Automotive für die Bereitstellung des Übungsobjekts, allen mitwirkenden Kräften, den Verletztendarstellern unserer Jugendfeuerwehr, den Übungsbeobachtern, den Kameraden der Berufsfeuerwehr für die Bereitstellung und Wiederherstellung der Gerätschaften und nicht zuletzt natürlich auch unseren 25 Kameradinnen und Kameraden.

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